Donnerstag, 25. August 2011

Rezension: The Particular Sadness of Lemon Cake von Aimee Bender

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Kurz bevor Rose 9 Jahre alt wird, erlebt sie etwas äußerst Merkwürdiges, als sie nichts ahnend in den Zitronenkuchen ihrer Mutter beißt: „the goodness of the ingredients – the fine chocolate, the freshest lemons – seemed like a cover over something larger and darker […], but in drifts and traces, in an unfurling, or an opening, it seemed that my mouth was also filling with the taste of smallness, the sensation of shrinking, of upset, tasting a distance I somehow knew was connected to my mother, tasting a crowded sense of her thinking, a spiral […].” (11) Sie kann schmecken, was derjenige, der die Speise zubereitet hat, fühlt! Da Gift und Gabe oftmals einhergehen, wird Roses Erwachsenwerden zu einem täglichen Kampf, mit ihrer Fähigkeit umzugehen. Denn nicht immer will sie so offensichtlich schmecken, was ihren Freunden, ihrer Familie und Fremden auf dem Herzen liegt. Und weil Rose niemandem ihre Fähigkeit begreiflich machen kann, ohne für verrückt erklärt zu werden, ist sie so sehr mit sich selber beschäftigt, dass sie gar nicht merkt, dass in ihrer unmittelbaren Umgebung noch jemand einen ähnlichen Kampf austrägt – und zu verlieren droht.
The Particular Sadness of Lemon Cake ist eine Familiengeschichte, die zugleich fantastisch und doch so greifbar ist. 

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Die Seitenangabe bezieht sich auf die Ausgabe, die 2011 bei Windmill Books erschien.

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