Mittwoch, 14. Dezember 2011

Link-Tipp: 21 Words

Zeit ist Geld, das wissen wir ja schon lange. Und da es ja schon Twitter-Kurzprosa mit einem Wortlimit von 140 Zeichen gibt, wird es auch langsam Zeit, die Länge von Buchbesprechungen zu überdenken. Oder? Für all diejenigen, denen ich zu viel um den heißen Brei herumschreibe, gibt es jetzt eine Plattform, die für Rezensionen ein Limit von 21 Wörtern angesetzt hat. Mitmachen kann jeder und rezensiert werden nicht nur Bücher, sondern auch Filme, Videospiele, Musik und viel mehr.


Hier noch ein kleines Beispiel: So sieht dann in etwa eine komprimierte Version meiner Rezension von Jonathan Safran Foers Extremely Loud and Incredibly Close aus:

(Ausschnitt von http://www.21words.net/reviews.html?cat=Books&title=Extremely+Loud+And+Incredibly+Close)



Grundsätzlich finde ich die Idee hinter 21 Words sehr interessant; den Gesamteindruck eines 500-Seiten-Schinkens auf 21 Wörter zu reduzieren stellt zumindest für den Verfasser der Rezension eine große Herausvorderung dar. Leider wählt nicht jeder seine 21 Wörter sehr sorgfältig, so dass manche dieser Rezensionen Stammtischparolen ähneln. Und auch wenn sie einen guten ersten Eindruck vermitteln, so ersetzen diese Rezensionsschnipsel doch keine gründliche Buchbesprechung.



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