Freitag, 2. März 2012

Literat des Tages: John Irving

Heute wird John Irving 70 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Gratulieren kann man dem in New Hampshire geborenen Schriftsteller allerdings nicht nur zum Geburtstag - auch seine literarische Karriere ist bemerkenswert. Als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Gegenwarts-literatur hat Irving mehr als ein dutzend Romane veröffentlicht und für sein Schaffen zahlreiche Preise eingeheimst. 1980 erhielt er für Garp und wie er die Welt sah, der ihm den internationalen Durchbruch verschaffte, den National Book Award, zwanzig Jahre später gewann er einen Oscar für das Drehbuch für die Verfilmung seines Romans Gottes Werk und Teufels Beitrag. Obwohl jeder Roman Irvings ein Original ist und für sich selber steht, zieht sich dennoch thematisch und motivisch ein roter Faden durch sein Gesamtwerk. Beispielsweise beschäftigt Irving sich immer wieder mit den verschiedenen Formen der menschlichen Sexualität und hat außerdem eine fast bizarre Vorliebe für Bären. Seine Romane erzählen geschichten, die teilweise so absurd sind, dass sie nur aus dem wahren Leben stammen können. Ob dem so ist, dem geht derzeit in den deutschen Kinos der Dokumentarfilm John Irving und wie er die Welt sieht nach.

"The building of the architecture of a novel - the craft of it - is something I never tire of.
John Irving


Hoffentlich!




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