Freitag, 20. April 2012

Literat des Tages: Bram Stoker

Heute vor genau 100 Jahren ist er gestorben, der Autor von Dracula (1897). Es scheint, als habe der irische Novelist, der sich unter anderem am Lyceum Theatre in London engagierte und eine enge Freundschaft zum Schauspieler Henry Irving pflegte, bereits beim Schreiben seines Gothik-Romans eine eventuelle Umsetzung in ein anderes Medium im Hinterkopf gehabt. Zwar blieb es Stoker versagt sowohl den Erfolg seines Romans als auch die Adaption seiner Vampir-Figur in zahlreichen Theater- und Filmproduktionen mitzuerleben, doch sein Einfluss auf das Genre der Horrorfiktionen ist unbestreitbar. Die Themen und Motive, die in Dracula adressiert werden, wie beispielsweise der Wunsch nach ewigem Leben und einem Jungbrunnen, sind nun mal zeitlos. Und auch wenn zeitgenössische Vampirfiguren wie Edward aus der Twilight-Saga auf den ersten Blick nicht mehr viel mit dem Auftreten des Bela Lugosi als Dracula-Darsteller zu tun haben, so tragen sie dennoch zur Unsterblichkeit des Mythos bei.


Unter dem folgenden Link findet ihr eine interessante Reportage des ZDF:

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